am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Lesungen

08.11.2016
Lesung mit Alwin Meyer aus ′Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz′
Am 8. November 2016 wird Alwin Meyer aus seinem Buch "Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz" lesen. "Kinder in Auschwitz: Das ist der dunkelste Fleck im Meer der Leiden, der Verbrechen - des Todes mit seinen tausend Ges... mehr lesen

Am 8. November 2016 wird Alwin Meyer aus seinem Buch "Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz" lesen.
"Kinder in Auschwitz: Das ist der dunkelste Fleck im Meer der Leiden, der Verbrechen - des Todes mit seinen tausend Gesichtern", heißt es im Vorwort von Alwin Meyers Buch. In seinem 2015 erschienenen Werk erzählt Meyer die Lebensgeschichten von zahlreichen Kindern in Auschwitz, die er über Jahrzehnte hinweg gesucht hat. Die Geschichten sind das Resultat vieler langer Gespräche, manche der damals überlebenden Kinder erzählen zum ersten Mal von ihrer Kindheit im Lager.

Im Anschluß an die Lesung, die in Kooperation mit der Lagergemeinschaft Auschwitz - Freundeskreis der Auschwitzer e.V. organisiert wird, wird es Gelegenheit zum Gespräch mit dem Publikum geben. Moderieren wird den Abend Annika Welle.

Die Lesung findet ab 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Literarischen Zentrums Gießen (LZG) in der Kongresshalle, Südanlage 3a, 35390 Gießen statt.

 

 

29.11.2016
Gerüchte - Hetze - Hass. Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?
Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur laden am 29. November 2016 um 20 Uhr zur Buchvorstellung und Diskussion "Gerüchte - Hetze - Hass. Verliert die demokratische Gesells... mehr lesen

Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur laden am 29. November 2016 um 20 Uhr zur Buchvorstellung und Diskussion "Gerüchte - Hetze - Hass. Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte" mit Wolfgang Benz ein.

Das Buch ist im Juni 2016 im Metropol-Verlag erschienen und wurde von Wolfgang Benz herausgegeben. Darin beschäftigen sich Benz und Mitautoren mit der aktuellen Politikverachtung, den "Wutbürgern" und Bewegungen, die mit antimodernen Parolen Stimmung machen. Argumente fruchten bei ihnen meist nicht, da sie anderen Regeln folgen als denen der Vernunft. Die neuen Bewegungen sind auf grundsätzlichen Dissens, auf unbedingte Polarisierung, auf die Verletzung von Normen fixiert. Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation, verharren aber in der Ablehnung der Strukturen der parlamentarischen Demokratie. Sie sind von Feindbildern gesteuert und von Hass gegen "Fremde" getrieben. Empörung allein hilft wenig. Wirksame Gegenstrategien können Politik und Gesellschaft nur entwickeln, wenn Inhalte und Formen rechter Diskurse offengelegt werden. 

Der Gesprächsabend mit Prof. Dr. Wolfgang Benz will hierzu einen Beitrag leisten. Moderieren wird den Abend Anika Binsch (Arbeitsstelle Holocaustliteratur).
Die Veranstaltung findet ab 20.00 Uhr im Biologischen Hörsaal der JLU Gießen, Haupteingang, 2. Stock, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 
20.11.2013
Lesung mit Hilde Schramm zu Dora Lux
Die Universitätsbibliothek Gießen, die Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur laden am 20.11. zur Buchvorstellung von Hilde Schramm zu "Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux" ein ... mehr lesen

Die Universitätsbibliothek Gießen, die Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur laden am 20.11. zur Buchvorstellung von Hilde Schramm zu "Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux" ein

Dora Lux (1882-1959) war eine der ersten wissenschaftlich ausgebildeten Lehrerinnen in Deutschland und gilt als Wegbereiterin des Frauenstudiums. In der Weimarer Republik gehörte die Jüdin zu den wenigen verheirateten Studienrätinnen. Gleichzeitig zog sie zwei Töchter groß. Obwohl sie 1933 umgehend Berufsverbot erhielt, publizierte sie bis 1936 regimekritische Artikel. Später verstieß sie gegen die gesetzliche Vorschrift, sich als Jüdin registrieren zu lassen. Sie überlebte und war nach 1945 bis ins hohe Alter als Geschichtslehrerin tätig. Sie beeindruckte viele Schülerinnen durch ihre Unabhängigkeit und Klugheit.

Zu diesen Schülerinnen gehörte auch Hilde Schramm. Sie wurde 1936 in Berlin geboren und ist die Tochter des Architekten und Rüstungsministers Albert Speer, der als Kriegsverbrecher beim Nürnberger Prozess zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Schramm wuchs in Heidelberg auf. Sie besuchte dort einige Zeit ein evangelisches Mädchengymnasium, das nach der Widerstandskämpferin Elisabeth von Thadden benannt ist. Dort wurde sie zwei Jahre bis zum Abitur 1955 im Fach Geschichte von Dora Lux unterrichtet.

Schramm studierte danach Germanistik, Latein, Erziehungswissenschaften und Soziologie. Sie promovierte an der Freien Universität Berlin, wo sie von 1972 bis 1982 in der Lehrerbildung tätig war. An der Technischen Universität Berlin habilitierte sie sich als Erziehungswissenschaftlerin. Für die Alternative Liste saß sie als Abgeordnete im Berliner Landesparlament. Sie setzt sich seit Jahrzehnten öffentlich für die Interessen der Opfer des Nationalsozialismus ein und ist?Mitbegründerin der "Stiftung Zurückgeben". 2004 erhielt sie den Moses-Mendelssohn-Preis für ihr Lebenswerk.

Hilde Schramm hat viele Jahre lang dem Leben von Dora Lux nachgeforscht und ihre Biographie zu Dora Lux 2012 im Rowohlt-Verlag unter dem Titel "Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux" veröffentlicht.

Die Lesung findet am 20. November ab 19.00 Uhr im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek (Philosophikum I, Otto-Behaghel-Str. 8, 35394 Gießen) statt.

Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek (Philosophikum I, Otto-Behaghel-Str. 8 , 35394 Gießen)

15.06.2016
Lesung mit Jennifer Teege aus ′Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen′
In ihrem Buch „Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen“, aus dem sie am 15. Juni im Literarischen Zentrum Gießen (LZG) lesen wird, behandelt Jennifer Teege die NS-Vergangenheit ihrer Familie. Mit 38 Jahren lüftet... mehr lesen

In ihrem Buch „Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen“, aus dem sie am 15. Juni im Literarischen Zentrum Gießen (LZG) lesen wird, behandelt Jennifer Teege die NS-Vergangenheit ihrer Familie.
Mit 38 Jahren lüftet sie zufällig ein Familiengeheimnis, das sie tief erschüttert. Als sie in einer Bibliothek auf ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater stößt, kann sie nicht glauben, was darin steht. Sie erfährt, dass sie die Enkelin von Amon Göth ist, einem der brutalsten KZ-Kommandanten im Dritten Reich. Seine Taten sind durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ einem Millionenpublikum bekannt geworden.
Jennifer Teege, Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers, wurde von Adoptiveltern großgezogen und studierte in Israel. Die Wahrheit über ihre leibliche Familie zog ihr den Boden unter den Füßen weg. Teege beschloss, sich den Tatsachen zu stellen und begann, zusammen mit der Journalistin Nikola Sellmair zu recherchieren. In der Lesung und im anschließenden Gespräch schildert sie die Aufarbeitung der Familiengeschichte.

Die Lesung, die vom Kultursommer Mittelhessen und der Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich unterstützt wird, findet am Mittwoch, 15.6., um 19.30 Uhr, in der Pankratiuskapelle (Georg-Schlosser-Straße 7, 35390 Gießen) statt.
Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, für LZG-Mitglieder ist er frei.
Moderieren wird den Abend Markus Roth (Arbeitsstelle Holocaustliteratur).

16.11.2011
Lev Raphael liest aus My Germany
Lev Raphael liest im Rahmen der Ausstellung "Nem dein Hars in Hant" von Klaus Steinke aus seinem aktuellen Buch "My Germany". Eintritt 5€ | 3€ | LZG-Mitglieder frei Moderation: Hon.-Prof. Dr. Sascha Feuchert Die Le... mehr lesen

Lev Raphael liest im Rahmen der Ausstellung "Nem dein Hars in Hant" von Klaus Steinke aus seinem aktuellen Buch "My Germany".
Eintritt 5€ | 3€ | LZG-Mitglieder frei
Moderation: Hon.-Prof. Dr. Sascha Feuchert
Die Lesung findet überwiegend in englischer Sprache statt!
Mit freundlicher Unterstützung der Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur

Literarisches Zentrum im KiZ, Lonystraße 2, 35390 Gießen

05.05.2015
Lesung aus den frühen Texten der Holocaust- und Lagerliteratur mit Patricia Litten
Am 5. Mai sind alle Interessierten zu einer Lesung mit Patricia Litten, die aus dem Werk ihrer Großmutter Irmgard Litten und anderen Autoren des GeoBib-Projekts vorliest, eingeladen. Im Rahmen der Abschlusstagung des vom Bundesministerium f&uu... mehr lesen

Am 5. Mai sind alle Interessierten zu einer Lesung mit Patricia Litten, die aus dem Werk ihrer Großmutter Irmgard Litten und anderen Autoren des GeoBib-Projekts vorliest, eingeladen.

Im Rahmen der Abschlusstagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "GeoBib - Georeferenzierte Online-Bibliographie früher Holocaust- und Lagerliteratur“  laden am 5. Mai das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI), das Institut für Geographie, die Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) und das Herder Institut Marburg, alle Interessierten zu einer Lesung mit Patricia Litten, die aus dem Werk ihrer Großmutter Irmgard Litten und anderen Autoren des GeoBib-Projekts vorliest, ein.

Irmgard Litten hatte 1940 das Schicksal ihres Sohnes Hans Litten, der als Rechtsanwalt und Strafverteidiger 1933 inhaftiert wurde und 1938 im Konzentrationslager Dachau Selbstmord beging, in dem Buch „Die Hölle sieht dich an“ veröffentlicht. Aus diesem Zeitdokument wird Patricia Litten (siehe Bild), die Enkelin der Autorin und Nichte von Hans Litten, am Dienstag, dem 5. Mai, von 19 bis 20 Uhr, neben weiteren ausgewählten Texten der Holocaust- und Lagerliteratur in der Aula des Hauptgebäudes der Justus-Liebig-Universität Giessen (JLU), Ludwigstraße 23, lesen. Patricia Litten ist besonders als Theaterschauspielerin deutschlandweit bekannt. Alle Interessierten sind herzlich zur Lesung eingeladen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Lesung finden Sie hierhttp://www.geobib.info/

13.11.2011
Buchpräsentation des Tagebuchs von Friedrich Kellner in Berlin
Sascha Feuchert stellt zusammen mit Julius Schoeps (Moses Mendelssohn-Institut) das Tagebuch Friedrich Kellners in der Buchhandlung Winter in Berlin vor. Buchhandlung Winter, Giesebrechtstraße 18, 10629 Berlin-Charlottenburg mehr lesen

Sascha Feuchert stellt zusammen mit Julius Schoeps (Moses Mendelssohn-Institut) das Tagebuch Friedrich Kellners in der Buchhandlung Winter in Berlin vor.

Buchhandlung Winter, Giesebrechtstraße 18, 10629 Berlin-Charlottenburg
10.11.2011
Präsentation des Tagebuchs von Friedrich Kellner bei der Lernnacht im Jüdischen Museum Frankfurt
Markus Roth präsentiert im Rahmen der Lernnacht des Jüdischen Museums Frankfurt das Tagebuch des Laubacher Justizinspektors Friedrich Kellner. Jüdisches Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt mehr lesen
Markus Roth präsentiert im Rahmen der Lernnacht des Jüdischen Museums Frankfurt das Tagebuch des Laubacher Justizinspektors Friedrich Kellner.

 

Jüdisches Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt
18.05.2011
Das Brot der Armut. Die Geschichte eines versteckten jüdischen Kindes - Autorenlesung mit Rachel Kochawi (Miriam Magall)
"Das Brot der Armut" erzählt die Geschichte von Keren Kowalski, Tochter einer jüdisch-polnischen Familie, die 1942 in der Nähe von Warschau geboren wird. Um sie vor den Nationalsozialisten zu schützen, vertrauen die unte... mehr lesen

"Das Brot der Armut" erzählt die Geschichte von Keren Kowalski, Tochter einer jüdisch-polnischen Familie, die 1942 in der Nähe von Warschau geboren wird. Um sie vor den Nationalsozialisten zu schützen, vertrauen die untergetauchten Eltern ihre Tochter dem Dienstmädchen Ella Schmielek an, die Keren bis Ende des Krieges verstecken und sobald als möglich Verwandten übergeben soll. Entgegen der Abmachung mit den Kowalskis sucht Ella nach Kriegsende nicht nach Überlebenden der Familie, sondern behält Keren bei sich. Sie wächst als "Kriemhild Stach" in einem Flüchtlingslager in größter Armut und ohne Kenntnis ihrer wahren Herkunft auf.

Neben den detailreichen Schilderungen einer Kindheit, die von Armut, Misshandlung und Entbehrung gekennzeichnet ist, versucht der autobiographisch begründete Roman der Frage nachzugehen, aus welchem Grund die Adoptivmutter nicht versucht, das Mädchen an Familienangehörige zurückzugeben, hätte doch auf diese Weise das erfahrene Leid vermieden werden können.

Miriam Magall ist Sprachwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin, sie arbeitet als Publizistin und Übersetzerin. Zuletzt erschien ihr Roman "Das Brot der Armut" (2010). Weitere Informationen über die Autorin unter www.magall.de .

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung richtet sich an eine interessierte Öffentlichkeit sowie Studierende und Mitarbeiter der JLU-Gießen.

Veranstalter:
Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Universität Gießen
Literarisches Zentrum Gießen (LZG)
Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich

Literarisches Zentrum Gießen e.V., Lonystraße 2 (Kongresshalle), Gießen
13.04.2011
Die Familie Salzmann - Lesung mit Erich Hackl
Die Lesung findet in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen e.V. (LZG)  statt. Literarisches Zentrum Gießen e.V., Lonystraße 2 (Kongresshalle), Gießen mehr lesen
Die Lesung findet in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen e.V. (LZG)  statt.
Literarisches Zentrum Gießen e.V., Lonystraße 2 (Kongresshalle), Gießen
25.06.2009
Von Asche zum Leben - Lesung mit Lucille Eichengreen
In "Von Asche zum Leben" hat Lucille Eichengreen 1992 erstmals ihre Erinnerungen an den Holocaust niedergeschrieben. 1941, als Cecilie Landau gerade 16 Jahre alt ist, wird ihr Vater ermordet. Zusammen mit ihrer Mutter und Schwester wird sie... mehr lesen

In "Von Asche zum Leben" hat Lucille Eichengreen 1992 erstmals ihre Erinnerungen an den Holocaust niedergeschrieben. 1941, als Cecilie Landau gerade 16 Jahre alt ist, wird ihr Vater ermordet. Zusammen mit ihrer Mutter und Schwester wird sie wenig später nach Lodz deportiert, wo ihre Mutter stirbt und ihre jüngere Schwester nach Chelmno verschleppt und dort ermordet wird. Cecilie wird nach Auschwitz deportiert, später in das KZ Neuengamme. In Hamburg, ihrer Heimatstadt, muss sie Zwangsarbeit verrichten. Schließlich wird sie im April 1945 in Bergen-Belsen befreit. Sie arbeitet für die britische Besatzungsmacht und hilft, untergetauchte SS-Wachmannschaften ausfindig zu machen, bis sie schließlich 1946 in die USA auswandert.

Den Pressbericht zu Lesung finden Sie in unserem Archiv:

Gießener Anzeiger vom 10.07.2009: "Dr. Lucille Eichengreen liest an JLU aus ihrer Autobiographie "Von Asche zum Leben" - Besondere Beziehung zur Arbeitsstelle Holocaustliteratur".

JLU Gießen, Philosophikum 1, Raum B9
01.11.2008
Hilda Stern – Diese Geschichte muss erzählt werden - Lesung mit Iris Berben
Kulturzentrum Bezalel-Synagoge Lich mehr lesen
Kulturzentrum Bezalel-Synagoge Lich
03.03.2007
Der letzte Zug - Filmvorführung und Diskussion mit Hans-Jürgen Silbermann
Vorführung des Kinofilms "Der letzte Zug" mit anschließender Diskussion mit Schauspieler Hans-Jürgen Silbermann im März 2007 im Licher Traumstern KinoDie Presseberichte aus dem Gießener Anzeiger vom 07.0... mehr lesen
Vorführung des Kinofilms "Der letzte Zug" mit anschließender Diskussion mit Schauspieler Hans-Jürgen Silbermann im März 2007 im Licher Traumstern Kino
Die Presseberichte aus dem Gießener Anzeiger vom 07.03.2007 und der Gießener Allgemeinen Zeitung vom 05.03.2007 finden Sie in unserem Pressearchiv.Kino Traumstern Lich
01.03.2007
Lodz-Geschichte(n) - Lesung mit Aurelia Scheffel
Einen Bericht zur Lesung aus: uniforum, Nr. 1/2007: "Nicht vergessen, aber endlich verzeihen" vom 29.03.2007 finden Sie in unserem Pressearchiv.Bezalel-Synagoge Lich mehr lesen
Einen Bericht zur Lesung aus: uniforum, Nr. 1/2007: "Nicht vergessen, aber endlich verzeihen" vom 29.03.2007 finden Sie in unserem Pressearchiv.Bezalel-Synagoge Lich
26.11.2006
Lodz Geschichte(n) - Lesung mit Aurelia Scheffel
Lesung Aurelia Scheffel: "Lodz Geschichte(n)" im November 2006 im Kulturzentrum Bezalel-Synagoge in LichDen Pressebericht aus der Gießener Allgemeinen Zeitung vom 28.11.2006 finden Sie in unserem Pressearchiv.  mehr lesen

Lesung Aurelia Scheffel: "Lodz Geschichte(n)" im November 2006 im Kulturzentrum Bezalel-Synagoge in Lich

Den Pressebericht aus der Gießener Allgemeinen Zeitung vom 28.11.2006 finden Sie in unserem Pressearchiv
26.03.2003
Zitronen aus Kanada - Vortrag und Lesung mit Stanislaw Hantz und Karin Graf
Vortrag und Lesung Stanislaw Hantz zusammen mit Karin Graf: "Zitronen aus Kanada" am 26.06.2003  an der JLUDen Pressebericht aus dem Gießener Anzeiger vom 28.06.2003 finden Sie in unserem Pressearchiv. mehr lesen
Vortrag und Lesung Stanislaw Hantz zusammen mit Karin Graf: "Zitronen aus Kanada" am 26.06.2003  an der JLU
Den Pressebericht aus dem Gießener Anzeiger vom 28.06.2003 finden Sie in unserem Pressearchiv.
30.11.2011
Lesung aus dem Tagebuch Friedrich Kellners bei Thalia Gießen
Am Mittwoch, den 30. November 2011, stellen die Herausgeber Markus Roth und Sascha Feuchert die Tagebücher des Laubacher Justizinspektors Friedrich Kellner ab 20.30 Uhr in der Thalia-Buchhandlung Gießen vor. Die Veranstaltung wird vom Lite... mehr lesen
Am Mittwoch, den 30. November 2011, stellen die Herausgeber Markus Roth und Sascha Feuchert die Tagebücher des Laubacher Justizinspektors Friedrich Kellner ab 20.30 Uhr in der Thalia-Buchhandlung Gießen vor. Die Veranstaltung wird vom Literarischen Zentrum Gießen in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung präsentiert. Der Erlös des Abends (Eintritt 5€/3€/LZG-Mitglieder frei) kommt dem Förderverein der Arbeitsstelle Holocaustliteratur  zugute.Thalia-Buchhandlung Gießen
27.01.2012
Carolin Weber liest aus Anna Mettbachs Wer wird die nächste sein
Am 27. Januar 2012 laden das Literarische Zentrum Gießen und die Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich zu einer Lesung von Carolin Weber aus Anna Mettbachs "Wer wird die nächste sein?" ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 ... mehr lesen
Am 27. Januar 2012 laden das Literarische Zentrum Gießen und die Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich zu einer Lesung von Carolin Weber aus Anna Mettbachs "Wer wird die nächste sein?" ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im KiZ (Kultur im Zentrum) in der Lonystraße 2 (Kongresshalle) in Gießen statt.
Gerhard Merz (Mitglied des Hessischen Landtags) wird in die Veranstaltungen einführen, die sich mit der Lebensgeschichte der 1926 in Ulfa (Mittelhessen) geborenen Autorin befasst. Anna Mettbach, die an diesem Abend zugegen sein wird, wurde 1942 im Alter von 16 Jahren nach Auschwitz deportiert. Die Sintezza überlebte die Schrecken des Holocaust und lebt seit Juli 1945 in Gießen.
Carolin Weber studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seitdem spielt sie am Stadttheater Gießen, zuletzt war sie u.a. in Graf Öderland zu sehen.KiZ (Kultur im Zentrum), Lonystraße 2 (Kongresshalle), Gießen
03.05.2012
Lesung aus Jakub Poznaskis Tagebuch aus dem Ghetto Litzmannstadt
Das  Herder-Institut Marburg veranstaltet am 3. Mai 2012 in Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur eine Lesung, bei der Ingo Loose, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in München, Auszüge aus seiner Überse... mehr lesen
Das  Herder-Institut Marburg veranstaltet am 3. Mai 2012 in Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur eine Lesung, bei der Ingo Loose, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in München, Auszüge aus seiner Übersetzung von "Jakub Poznanski. Tagebuch aus dem Ghetto Litzmannstadt" vortragen wird. Markus Roth wird begleitend in das Thema "Getto Lodz / Litzmannstadt" einführen.
Die Tagebücher von Jakub Poznanski sind eine der wichtigsten zeitgenössischen Texte zum Leben und Sterben im Getto Lodz/Litzmannstadt. Sie liegen nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Zwischen 1941 und 1945 notierte Poznanski zahllose Details: vom "Gettoalltag", der Zwangsarbeit über die Deportationen bis hin zur Befreiung der letzten wenigen Überlebenden 1945.
Das Getto Lodz/Litzmannstadt war das zweitgrößte Getto, das die Nationalsozialisten im besetzten Ostmitteleuropa während des Zweiten Weltkrieges errichteten. Über 200.000 Menschen waren hier insgesamt unter katastrophalen Bedingungen eingesperrt, die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern Kulmhof und Auschwitz ermordet.

Die Lesung findet am 3. Mai 2012 um 17.45 Uhr im Lesesaal der Bibliothek des Herder-Instituts (Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg) statt.Lesesaal der Bibliothek des Herder-Instituts (Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg)
28.10.2013
Vortrag und Lesung am 28.10. von Sascha Feuchert und Markus Roth zu Konrad Heidens Bericht Eine Nacht im November 1938
Seine Aufzeichnungen zur Reichspogromnacht begann der Journalist und Publizist Konrad Heiden (1901-1966) bereits wenige Wochen nach dem 9. November 1938. Der Bericht ist einer der frühesten Versuche einer Darstellung des "Zivilisationsbruch... mehr lesen
Seine Aufzeichnungen zur Reichspogromnacht begann der Journalist und Publizist Konrad Heiden (1901-1966) bereits wenige Wochen nach dem 9. November 1938. Der Bericht ist einer der frühesten Versuche einer Darstellung des "Zivilisationsbruchs" Reichspogromnacht. Mit Hilfe zahlreicher Berichte von jüdischen Augenzeugen und gestützt auf Zeitungsartikel der NS-Propaganda und der freien Welt schildert er ausführlich und packend die Vorgeschichte und die mörderischen Ereignisse jener Nacht im November 1938. Heidens Aufzeichnungen erschienen bereits 1939 in den USA, Frankreich und Schweden. Seit 2013 liegt der Bericht nun auch auf Deutsch vor. Herausgegeben wurde er von Sascha Feuchert, Markus Roth und Christiane Weber.

Hon.-Prof. Dr. Sascha Feuchert und Dr. Markus Roth stellen den Text auf Einladung des Fritz Bauer Instituts Frankfurt a.M. sowie des Jüdischen Museums Frankfurt a.M. am Montag, 28. Oktober 2013, ab 18.15 Uhr an der Goethe-Universität, Campus Westend, Casino, Raum 1.801 vor.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf den Seiten des Jüdischen Museums Frankfurt a.M. hier sowie auf den Seiten des Fritz Bauer Instituts hier.

Goethe-Universität, Campus Westend, Casino, Raum 1.801
29.05.2013
Lesung und Gespräch mit Wolfgang Benz am 29.05.2013 anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Arbeitsstelle Holocaustliteratur
Die Geschichte Theresienstadts ist in besonderer Weise "eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung". In seinem jüngsten Buch legt Wolfgang Benz die zum Teil bis heute wirksamen Lügen und Propagandatricks der Nationalsozial... mehr lesen

Die Geschichte Theresienstadts ist in besonderer Weise "eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung". In seinem jüngsten Buch legt Wolfgang Benz die zum Teil bis heute wirksamen Lügen und Propagandatricks der Nationalsozialisten von vermeintlich besseren Lebensbedingungen in dem "Altersghetto" offen und stellt Theresienstadt als das dar, was es war: ein integraler Bestandteil der systematischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Auf Grundlage umfangreicher Zeugnisliteratur und Forschung zeichnet Benz ein facettenreiches Bild vom Leben und Hoffen der insgesamt 141.000 Juden im Getto, von Hunger, Deportation und Vernichtung. Nur 23.000 Menschen überlebten Theresienstadt.

Wolfgang Benz (geb. 1941) ist einer der renommiertesten Zeithistoriker der Bundesrepublik. Nach langjähriger Tätigkeit am Institut für Zeitgeschichte in München war er von Anfang der neunziger Jahre bis März 2012 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Antisemitismus und Holocaust sowie zur deutschen Nachkriegsgeschichte und Vorurteilsforschung. Zuletzt u.a.: Die Feinde aus dem Morgenland. Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet (C.H. Beck 2012); Deutsche Juden im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte in Porträts (C.H. Beck 2011).

In einer Lesung und im anschließenden Gespräch mit Markus Roth (Arbeitsstelle Holocaustliteratur) stellt Wolfgang Benz am 29. Mai 2013 um 19 Uhr im Literarischen Zentrum Gießen (Kongresshalle, Südanlage 3a, 35390 Gießen) sein neues Buch "Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung" (281 Seiten, C.H. Beck 2013, 24,95 Euro) vor.

Mit der Veranstaltung feiert die Arbeitsstelle Holocaustliteratur gleichzeitig ihr 15-jähriges Bestehen.

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Literarisches Zentrum Gießen (Kongresshalle, Südanlage 3a, 35390 Gießen)
27.05.2013
Frankfurter Buchvorstellung "Die Toten habe ich nicht befragt ..."
Schon 1946 nahm der in Litauen geborene Sprachpsychologe David P. Boder in ganz Europa mit einem damals hochmodernen Drahttongerät über 100 Gespräche mit Überlebenden in den Lagern für Displaced Persons auf. Viele, jedoch nic... mehr lesen

Schon 1946 nahm der in Litauen geborene Sprachpsychologe David P. Boder in ganz Europa mit einem damals hochmodernen Drahttongerät über 100 Gespräche mit Überlebenden in den Lagern für Displaced Persons auf. Viele, jedoch nicht alle Interviewpartner waren Juden. Sie erzählten von ihren Erlebnissen während der deutschen Besatzungszeit, von der Einrichtung der Ghettos, von Zwangsarbeit und vom Leben in den Konzentrationslagern.

Die Interviews wurden in verschiedenen Sprachen geführt. Acht davon sind nun in einem Band auf Deutsch erschienen. Sie stellen die frühesten Zeugenaussagen der Nachkriegszeit zum Holocaust und zur deutschen Vernichtungspolitik dar. Vorgestellt wird der Band von Prof. Dr. Werner Sollors, Cambridge/MA, Dr. Julia Faisst, Eichstätt, und Dr. Andreas Barth, Heidelberg, am Montag, 27. Mai 2013, um 18:15 Uhr in der Goethe-Universität Frankfurt am Main - Campus Westend (Grüneburgplatz 1, Casino Gebäude am IG Farben-Haus), Raum 1.801.

08.05.2013
Die Cellistin von Auschwitz – Lesung in Butzbach mit Anita Lasker-Wallfisch
Am 8.Mai wird Anita Lasker-Wallfisch aus ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben" lesen und von ihren Erlebnissen in Auschwitz erzählen.Anita Lasker-Wallfisch wurde als junge Frau in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und später nach... mehr lesen

Am 8.Mai wird Anita Lasker-Wallfisch aus ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben" lesen und von ihren Erlebnissen in Auschwitz erzählen.

Anita Lasker-Wallfisch wurde als junge Frau in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und später nach Bergen Belsen verschleppt. Ihr musikalisches Talent bewahrte sie dabei vor dem sicheren Tod. Sie war die Cellistin im sogenannten Frauenorchester von Auschwitz und musste vor Mengele "die Träumereien" von Schumann spielen.

Ihre Erlebnisse schildert Sie in ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben".

Die Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. und die Stadt Butzbach laden zu dieser Veranstaltung um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Butzbach (Am Bollwerk 16, 35510 Butzbach) ein.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

29.04.2013
Neuer Termin: Paula Sawicka und Sascha Feuchert: Die Liebe im Ghetto. Erinnerungen von Marek Edelmann
Am Montag, den 29. April 2013, veranstaltet das Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur eine Buchvorstellung mit Autorin Paula Sawicka und Sascha Feuchert zu "Die L... mehr lesen

Am Montag, den 29. April 2013, veranstaltet das Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur eine Buchvorstellung mit Autorin Paula Sawicka und Sascha Feuchert zu "Die Liebe im Ghetto. Erinnerungen von Marek Edelmann".

Über Marek Edelmann wird meistens im Zusammenhang mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto gesprochen. Zweifellos war dies eine Zeit, die sein Leben prägte. In seinen Erinnerungen berichtete der Neunzigjährige jedoch über alle Stationen seines Lebens, die auch seine Opposition gegen die kommunistischen Machthaber in Polen und sein Engagement für Solidarno?? einschlossen. Mit knapp achtzig Jahren verwandte er sich für humanitäre Hilfe auf dem Balkan. 2008 erzählte er seine Lebensgeschichte Paula Sawicka, einer Mitarbeiterin, mit der ihn eine enge Freundschaft verband. Sie war es, die sie schließlich aufschrieb.
Die Veranstaltung beginnt um 18.15 und findet statt im Casino Gebäude am IG Farben-Haus der Goethe Universität Frankfurt (Campus Westend Grüneburgplatz 1, Raum NG 701). Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

23.04.2013
Buchvorstellung mit Paula Sawicka: Die Liebe im Ghetto. Erinnerungen von Marek Edelmann
Am 23.April laden der Forschungskreis, das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Universität Gießen, die Universitätsbibliothek Gießen und das Polnische Institut Düsseldorf zu Buchpräsentation und Ges... mehr lesen

Am 23.April laden der Forschungskreis, das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Universität Gießen, die Universitätsbibliothek Gießen und das Polnische Institut Düsseldorf zu Buchpräsentation und Gespräch mit Paula Sawicka über Marek Edelman und das Buch "Die Liebe im Ghetto" ein.
Über Marek Edelmann wird meistens im Zusammenhang mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto gesprochen. Zweifellos war dies eine Zeit, die sein Leben prägte. In seinen Erinnerungen berichtete der Neunzigjährige jedoch über alle Stationen seines Lebens, die auch seine Opposition gegen die kommunistischen Machthaber in Polen und sein Engagement für Solidarnooeæ einschlossen. Mit knapp achtzig Jahren verwandte er sich für humanitäre Hilfe auf dem Balkan. 2008 erzählte er seine Lebensgeschichte Paula Sawicka, einer Mitarbeiterin, mit der ihn eine enge Freundschaft verband. Sie war es, die sie schließlich aufschrieb.

Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Reinhard Ibler vom Insitut für Slavistik der JLU moderiert und beginnt um 19:00 Uhr im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek Gießen, Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen.

Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek Gießen, Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen
22.04.2013
Frankfurter Buchvorstellung mit Paula Sawicka und Sascha Feuchert: Die Liebe im Ghetto. Erinnerungen von Marek Edelmann
Am Montag, den 22. April 2013, veranstaltet das Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur eine Buchvorstellung mit Autorin Paula Sawicka und Sascha Feuchert zu "Die L... mehr lesen

Am Montag, den 22. April 2013, veranstaltet das Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur eine Buchvorstellung mit Autorin Paula Sawicka und Sascha Feuchert zu "Die Liebe im Ghetto. Erinnerungen von Marek Edelmann".

Über Marek Edelmann wird meistens im Zusammenhang mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto gesprochen. Zweifellos war dies eine Zeit, die sein Leben prägte. In seinen Erinnerungen berichtete der Neunzigjährige jedoch über alle Stationen seines Lebens, die auch seine Opposition gegen die kommunistischen Machthaber in Polen und sein Engagement für Solidarno?? einschlossen. Mit knapp achtzig Jahren verwandte er sich für humanitäre Hilfe auf dem Balkan. 2008 erzählte er seine Lebensgeschichte Paula Sawicka, einer Mitarbeiterin, mit der ihn eine enge Freundschaft verband. Sie war es, die sie schließlich aufschrieb.
Die Veranstaltung beginnt um 18.15 und findet statt im Casino Gebäude am IG Farben-Haus der Goethe Universität Frankfurt (Campus Westend Grüneburgplatz 1, Raum 802). Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Casino Gebäude am IG Farben-Haus der Goethe Universität Frankfurt (Campus Westend Grüneburgplatz 1, Raum 802)
18.04.2013
Lesung mit Berry Westenburger in Bad Vilbel
Am 18.April liest der 93-jährige Herbert (Berry) Westenburger aus seinem Erinnerungsbuch "Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel" vor."Berry" war Mitglied einer Wandervogelgruppe, die sich nicht mit der Hitlerjugend gleichschalten ließ. Desh... mehr lesen

Am 18.April liest der 93-jährige Herbert (Berry) Westenburger aus seinem Erinnerungsbuch "Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel" vor.

"Berry" war Mitglied einer Wandervogelgruppe, die sich nicht mit der Hitlerjugend gleichschalten ließ. Deshalb wurden er und seine Freunde verfolgt und nach der Verhaftung im berüchtigten Frankfurter Gestapo-Gefängnis Klapperfeld verhört. Er kam frei und wurde zur Wehrmacht eingezogen. Aus der Kriegsgefangenschaft kehrte er Anfang 1946 nach Frankfurt zurück. Seine Mutter war als "Halbjüdin" nach Auschwitz deportiert und ermordet worden.

Seine persönlichen Erlebnisse hat Herbert Berry Westenburger in "Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel" ,einem Lebensbericht von 1932 bis 1948, festgehalten.

Die Lesung, die von der "Lagergemeinschaft Auschwitz" veranstaltet wird, beginnt um 19:00Uhr im Hotel am Kurpark, Parkstraße 20 in Bad Vilbel.

Weitere Informationen über den Autor erhalten Sie hier

Bad Vilbel
06.11.2012
Lesung mit Steve Sem-Sandberg
Zum Gedenken an die sogenannte "Septemberaktion", bei der im September 1942 im Getto Lodz/Litzmannstadt in einer grausamen und blutigen "Aktion" alle Kinder, Kranken und alten Menschen aus dem Getto in den sicheren Tod deportiert ... mehr lesen
Zum Gedenken an die sogenannte "Septemberaktion", bei der im September 1942 im Getto Lodz/Litzmannstadt in einer grausamen und blutigen "Aktion" alle Kinder, Kranken und alten Menschen aus dem Getto in den sicheren Tod deportiert wurden, wird Steve Sem-Sandberg am 6. November 2012 um 20.00 Uhr seinen preisgekrönten Roman Die Elenden von Lodz (2009, deutsche Übersetzung 2011) in den Räumen des Literarischen Zentrums Gießen präsentieren. Der Schauspieler Rainer Domke (Stadttheater Gießen) wird dabei einige Passagen aus dem Roman lesen, bevor sich Steve Sem-Sandberg in einem anschließenden Gespräch den Fragen von Moderatorin Charlotte Kitzinger (Arbeitsstelle Holocaustliteratur) stellt.

In seinem Roman über das Getto von Lodz/Litzmannstadt vermischt Sem-Sandberg belegbare Fakten mit fiktiven Details, Handlungen und Figuren. Er beschreibt auf 650 Seiten das Leben im Getto Lodz/Litzmannstadt und porträtiert das Leben zahlreicher Bewohner.

Im Zentrum steht die bis heute umstrittene Figur des Judenältesten des Gettos, Mordechai Chaim Rumkowski. Rumkowskis Ziel war es, aus dem Getto eine effiziente Arbeiterstadt für die Kriegswirtschaft zu machen, um so das Überleben des Gettos zu sichern. Dafür war er bereit, große Opfer zu bringen.

Hauptquelle des Romans ist die Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt, die an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur erstmals vollständig ediert wurde und 2007 im Wallstein Verlag erschienen ist. Sie entstand im Getto täglich zwischen Januar 1941 und Ende Juli 1944 durch die jüdische Selbstverwaltung des Gettos unter der Leitung Rumkowskis. Sie ist eine Kombination aus täglichem Tagebuch, Statistik, Kommentar und Feuilleton, die unter anderem Daten zu Bevölkerungszahlen, Krankheiten, Todesursachen, Lebensmittellieferungen, Deportationen, das Wetter etc. auflistet.

Steve Sem-Sandberg (1958) gilt als einer der renommiertesten schwedischen Gegenwartsautoren. Seine Bücher, darunter mehrere Romane über historische Figuren, wurden vielfach ausgezeichnet. Für den Roman Die Elenden von Lodz, der in 27 Ländern erschienen ist, erhielt er 2009 den schwedischen Literaturpreis "Augustpriset", der vergleichbar mit dem Deutschen Buchpreis ist. Auch in den nationalen und internationalen Medien wurde der Roman viel beachtet und hoch gelobt.

Die Lesung findet in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen und der Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich statt.

Literarisches Zentrum im KiZ, Südanlage 3a, 35390 Gießen
19.09.2012
Literarische Spurensuche
Jens-Jürgen Ventzki liest aus Seine Schatten, meine Bilder: Eine Spurensuche und stellt sich im anschließenden Gespräch den Fragen von Dr. Markus Roth (Stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur).Präsentiert in... mehr lesen
Jens-Jürgen Ventzki liest aus Seine Schatten, meine Bilder: Eine Spurensuche und stellt sich im anschließenden Gespräch den Fragen von Dr. Markus Roth (Stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur).

Präsentiert in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen und der Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich.

Eintritt 5€ / 3€ / LZG-Mitglieder frei

Als Jens-Jürgen Ventzki 1990 eine Ausstellung über das Getto Lodz/Litzmannstadt im Jüdischen Museum in Frankfurt besucht, ahnt er noch nicht, welche Folgen dies für die Geschichte seines Lebens haben wird. Auf einem Dokument erkennt er die Handschrift seines damals noch lebenden Vaters. Das besagte Schriftstück enthält Informationen über die durch die Vernichtung der Juden zur Verfügung stehende Kleidung. Ein ausgestelltes Foto schürt Ventzkis Verdacht, dass sein Vater als damaliger Oberbürgermeister der besetzten Stadt vielleicht erheblich mehr in den nationalsozialistischen Terror involviert gewesen war als bis dahin zugegeben. Jens-Jürgen Ventzki kauft einen Ausstellungskatalog, den er jedoch ein weiteres Jahrzehnt unberührt lässt, bis er sich schließlich der Vergangenheit seines Vaters stellt.

2001 reist Jens-Jürgen Ventzki zum ersten Mal in seine Geburtsstadt Lodz ("Litzmannstadt") und begibt sich auf Spurensuche. Sein Vater, Werner Ventzki, war seiner Zeit ab 1941 Oberbürgermeister der besetzten Stadt und für die Verwaltung des zweitgrößten Gettos zuständig. Jens-Jürgen Ventzki besucht Archive und sein Geburtshaus. Er sammelt Dokumente und Eindrücke. Auch trifft er auf Menschen, die seinen Vater kannten und ihm helfen, dessen Lebensweg zu rekonstruieren.

Ergebnis dieser Aufarbeitung ist das Buch Seine Schatten, meine Bilder (2011). Anhand von akribischen Recherchen erzählt er die Geschichte seines 2004 verstorbenen Vaters als Gauamtsleiter, Reichsredner, Oberbürgermeister, Mitglied der Waffen-SS und Beamter der Bundesrepublik. Am Ende steht eine bemerkenswerte Auseinandersetzung mit der Nazi-Vergangenheit der eigenen Familie.

Jens Jürgen Ventzki wurde 1944 in Lodz geboren. Er war Verlagsberater, Geschäftsführer eines Buchverlages, Verlagsleiter sowie viele Jahre als Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. Heute lebt er bei Zell am See in Österreich.

Literarisches Zentrum im KiZ, Südanlage 3a, 35390 Gießen
12.05.2012
Freiburger Lesung und Gespräch: Die Elenden von Lodz von Steve Sem-Sandberg
Im Rahmen des "Lesenden Rathauses" findet am Samstag, den 12. Mai 2012 im Freiburger Rathaus eine Lesung aus dem vielfach ausgezeichneten Roman "Die Elenden von Lodz" von Steve Sem-Sandberg statt. In dem Roman porträtiert... mehr lesen

Im Rahmen des "Lesenden Rathauses" findet am Samstag, den 12. Mai 2012 im Freiburger Rathaus eine Lesung aus dem vielfach ausgezeichneten Roman "Die Elenden von Lodz" von Steve Sem-Sandberg statt.

In dem Roman porträtiert Sem-Sandberg das Leben zahlreicher Bewohner des Gettos ?ód? sowie die zentrale Figur, den Judenältesten Mordechai Chaim Rumkowski. "Wie ein Historiker beschwört Steve Sem-Sandberg die Vergangenheit herauf, wie ein Romancier erhöht er Geschichte ins Allgemeingültige" (Ilija Trojanow) und stellt dabei die Frage nach den Mechanismen der Unterdrückung, dem Moment, in dem die Anpassung unerträglich wird.

Der dokumentarische Roman fußt zu großen Teilen auf der Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt, die von 1941 bis 1944 im Archiv der jüdischen Gettoverwaltung entstand sowie auf zahlreichen anderen authentischen Quellen. Charlotte Kitzinger, die an der Edition der Getto-Chronik mitwirkte, und den Autor bereits 2007 während seiner Recherchearbeiten an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur kennenlernte, wird die Veranstaltung moderieren.

Freiburger Rathaus (Neuer Ratsaal), Rathausplatz 4, Freiburg

20.09.2001
Rumkowski, der Judenälteste von Lodz - Lesung mit Lucille Eichengreen
Lesung Lucille Eichengreen: "Rumkowski, der Judenälteste von Lodz" im September 2001 im Hörsaal der alten Universitätsbibliothek der JLUDie Presseberichte aus:Uni Forum Gießen, Nr. 4/2001Gießener Allgemeine Zeitun... mehr lesen

Lesung Lucille Eichengreen: "Rumkowski, der Judenälteste von Lodz" im September 2001 im Hörsaal der alten Universitätsbibliothek der JLU

Die Presseberichte aus:

Uni Forum Gießen, Nr. 4/2001
Gießener Allgemeine Zeitung vom 22.09.2001 
Gießener Anzeiger vom 22.09.2001

finden Sie in unserem Pressearchiv.

Hörsaal der Alten Universitätsbibliothek Gießen

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